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Diese Plugins sollten in keinem Blog fehlen

Diese Plugins sollten in keinem Blog fehlen

Nachdem ich im vorherigen Artikel gezeigt habe, wie man ein passendes WordPress Theme findet, geht es in diesem Artikel um wichtige WordPress Plugins, die in keinem Blog fehlen sollten. Für alle WordPress Einsteiger kläre ich zudem, was überhaupt WordPress Plugins sind und gehe auf die Vor- aber auch Nachteile von Plugins ein. Anschließend gebe ich eine Übersicht, welche WordPress Plugins ich hier im Blog verwende. Dieser Artikel ist übrigens Teil der Blog erstellen Artikelserie.

Diese Plugins sollten in keinem Blog fehlen

WordPress ist von Haus aus schon recht umfangreich und bringt eine Menge nützlicher Funktionen mit, sodass man seinen Blog auch ohne Plugins betreiben könnte. Allerdings möchte man diesen mit der Zeit erweitern, sodass man um bestimmte Funktionserweiterungen nicht herumkommt.

An dieser Stelle kommen WordPress Plugins ins Spiel. In diesem Artikel gehe ich auf die Vor- und Nachteile von Plugins ein, werde über möglichen Gefahren sprechen und ich werde meine Plugin Empfehlungen für neue Blogs auflisten.

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Vorteile von WordPress Plugins

Wie schon beschrieben ist WordPress selbst schon sehr umfangreich und bringt viele nützliche Funktionen mit. Zudem wird WordPress mit jedem Update stetig erweitert. Während man für bestimmte Funktionen früher noch Plugins benötigt hat, so leistet dies WordPress mittlerweile selbst.

Allerdings betrifft dies nur Kernfunktionen, die für einen großen Teil der Blogger sinnvoll sind. Bereits jetzt halten viele Blogger WordPress für zu überladen und damit auch zu langsam.

Viele Funktionen werden nur von einem kleinen Teil der Blogger benötigt. Dafür wurden die Plugins entwickelt. Wer eine spezielle Funktion für seinen WordPress Blog benötigt, der sucht einfach nach einem passenden Plugin im offiziellen WordPress Plugin Verzeichnis und installiert dieses Plugin im eigenen Blog.

Und es gibt viele Plugins, sehr viele. Derzeit werden im WordPress Plugin Verzeichnis mehr als 30.000 Plugins angeboten. Die dort veröffentlichten Plugins ermöglichen es beispielsweise, den Blog optimal auf das Geld verdienen auszurichten und Optimierungen vorzunehmen.

Einen Teil dieser Anpassungen könnte man zwar auch manuell vornehmen und bräuchte nicht zwingend ein Plugin dafür, aber mit einem Plugin geht es meist deutlich schneller, bequemer und nicht jeder hat das Know How, um am Code des Themes herumzubasteln.

Plugins bieten also die Möglichkeit, den eigenen Blog ohne Programmierkenntnisse um viele nützliche Funktionen zu erweitern.

Nachteile von WordPress Plugins

WordPress Plugins bieten allerdings nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile. Nachdem ich die Vorteile von Plugins aufgezählt habe, möchte ich deshalb auch auf die Nachteile von diesen eingehen.

So nimmt man durch den Einsatz von Plugins durchaus gewisse Gefahren in Kauf. Nicht alle Plugins sind wirklich von professionellen Entwicklern programmiert worden. Es kann durchaus passieren, dass ein Plugin auf einmal nicht mehr funktioniert oder den gesamten Blog unbrauchbar macht. Und das ist natürlich ziemlich ärgerlich. Wenn beispielsweise auf einmal die Werbeeinblendungen nicht mehr funktionieren, kann dies Geld und das Vertrauen der Werbekunden kosten.

Noch schlimmer ist es, wenn Sicherheitslücken in den WordPress Plugins dazu führen, dass der eigene Blog gehackt wird. Auch das kommt immer mal wieder vor und kann gerade einem professionellen Blog sehr schaden und sogar die Existenz des Bloggers kosten.

Deshalb sollte man bei der Wahl seiner WordPress Plugins die folgenden Dinge beachten:

  • Je weniger WordPress Plugins, desto besser
    Je weniger WordPress Plugins man in seinem Blog verwendet, desto geringer sind potentielle Gefahren wie etwa Schlupflöcher für Hacker. Deshalb sollte man wirklich nur die Plugins installieren, die man wirklich braucht. Zu viele Plugins verlangsamen zudem den eigenen Blog.

  • Nur Plugins aus vertrauenswürdigen Quellen verwenden
    Generell sollte man ausschließlich Plugins aus vertrauenswürdigen Quellen verwenden. Das offizielle WordPress Plugin Verzeichnis ist zwar auch nicht hundertprozentig sicher, da keine offizielle Prüfung aller Plugins und Updates stattfindet, aber durch die Popularität dieser Plattform kann man gut erkennen, ob ein Plugin viele Fehler oder Probleme verursacht. Zudem bieten die Bewertungsmöglichkeiten einen guten Überblick, wie beliebt die Plugins sind.

  • Regelmäßige Updates der WordPress Plugins
    Man sollte darauf achten, dass ein Plugin möglichst aktuell ist und regelmäßig aktualisiert wird. Auch dazu findet man im offiziellen WordPress Verzeichnis Informationen und bekommt angezeigt, wenn ein Plugin seit längerem kein Updaten mehr erhalten hat. Wurde ein Plugin seit längerem nicht mehr aktualisiert, sollte man besser die Finger davon lassen.

  • Informationen von anderen Bloggern
    Natürlich sollte man immer Augen und Ohren offen halten. Möchte man ein bestimmtes Plugin installieren, sollte man einfach mal auf anderen Blogs nach Informationen zu dem Plugin suchen. So bekommt man recht schnell raus, wenn es Probleme mit bestimmten Plugins gibt.

  • WordPress Plugins vorab testen
    Neue Plugins sollten möglichst nicht live im eigenen Blog getestet werden. Diese sollten man im Idealfall erstmal in einem Testblog installieren und erst dann im eigenen Blog installieren, wenn das Plugin fehlerfrei läuft.

Wer diese Ratschläge befolgt, ist zwar nicht hundertprozentig geschützt, minimiert aber das Risiko den eigenen Blog zu beschädigen.

WordPress Plugins und die Performance

Ein weiterer Punkt den man im Zusammenhang mit der Verwendung von WordPress Plugins beachten sollte, ist die Performance. Die meisten Plugins greifen unter anderem auf die Datenbank zu, verursachen mehr oder weniger viele Zugriffe und beeinträchtigen so die Ladezeiten des Blogs.

Deshalb sollte man so wenig Plugins wie möglich installieren und darauf achten, welchen Einfluss ein Plugin auf die Performance hat. Hierzu kann ich übrigens das P3 Plugin empfehlen, welches sämtliche installierten Plugins analysiert und euch auf die Performancekiller hinweist.

Meine WordPress Plugin Empfehlungen

Wie anfangs erwähnt, möchte ich euch meine WordPress Plugins vorstellen, die ich hier auf Blogaufbau.de nutze bzw. schon einmal getestet habe.

  • AdRotate – Zur Verwaltung von Bannerplätzen nutze ich das Plugin AdRotate. Mit diesem kann man alle möglichen Bannerplätze und Kombinationen erstellen und bequem zentral pflegen.

  • Antispam Bee – Antispam Bee ist das beste Anti Spam Plugin, das ich kenne. Nachdem das Anti Spam Plugin Akismet nicht mehr kostenlos und zudem datenschutzrechtlich bedenklich ist, hat sich Antispam Bee von Sergej Müller sehr bewährt.

  • EWWW Image Optimizer – Das EWWW Image Optimizer Plugin ist das Tool meiner Wahl, wenn es um die Komprimierung von Bildern im Blog geht.

  • Google Publisher Plugin – Zur Schaltung von Google AdSense Anzeigen hatte ich lange Zeit das Google Publisher Plugin im Einsatz. Mit diesem ist es gerade für Blog Einsteiger kinderleicht, Google Anzeigen im eigenen Blog zu schalten.

  • Google XML Sitemaps – Über den Sinn oder Unsinn einer XML Sitemap für Blogs wird immer wieder gern gestritten. Mit dem Plugin Google XML Sitemaps wird das Erstellen einer Sitemap jedenfalls zum Kinderspiel und funktioniert voll automatisch.

  • Jetpack – Das populäre Jetpack Plugin von WordPress läuft seit je her auf meinem Blog. Das Plugin beinhaltet insgesamt 36 einzelne Tools, die den eigenen Blog um nützliche Funktionen erweitern.

  • Pretty Link Lite – Vor allem zur Verwaltung von Affiliate Links nutze ich das Plugin Pretty Link Lite. Dadurch muss man Änderungen an Links nur noch an einer Stelle durchführen und spart sich damit eine Menge Pflegearbeit. Zudem hilft das Plugin Affiliate Links zu maskieren.

  • W3 Total Cache – Hat der eigene Blog viele Leser, so ist der Einsatz eines Caching Plugins sinnvoll, das die Datenbank und den Server entlasten. Ich nutze hierfür das Plugin W3 Total Cache.

  • WordPress SEO by Yoast – Natürlich kommt bei mir auch ein Plugin zur Suchmaschinenoptimierung zum Einsatz. Dabei nutze ich fast überall WordPress SEO by Yoast.

Mit den genannten WordPress Plugins sollte ein neuer Blog eine gute Basis haben und alle wichtigen WordPress Plugins besitzen. Natürlich sollte man jetzt nicht blind sämtliche Plugins installieren, sondern erst einmal herausfinden, welche Features man wirklich für seinen Blog benötigt.

WordPress Plugins updaten

Hat man seinen Blog um sinnvolle Plugins erweitert, so ist die Arbeit damit aber nicht getan. Plugins sollten auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. WordPress zeigt an, wenn es neue Versionen der im WordPress Verzeichnis enthaltenen Plugins gibt. Diese Updates sollte man schnellstmöglich installieren.

Bei Plugins die von anderen Anbietern stammen, sollte man regelmäßig auf der Website der Entwickler vorbeischauen oder den Newsletter abonnieren, um über neue Updates informiert zu werden.

Wer seine Plugins nicht aktualisiert und neue Updates ausführt, der riskiert Sicherheitslücken und die damit zuvor beschriebenen Probleme. Gleiches gilt natürlich auch für WordPress selbst.

Meine bisherigen Erfahrungen

Während ich zu Beginn meiner Blogger Karriere jede Menge Plugins für alle möglichen Funktionen installiert habe, nutze ich mittlerweile ausschließlich die Plugins, die ich wirklich brauche. Dabei investiere ich hin und wieder auch den einen oder anderen Euro in ein Premium Plugin, dass ich über CodeCanyon kaufen.

Eure Erfahrungen

Welche WordPress Plugins verwendet ihr bei euch im Blog? Setzt ihr ausschließlich auf kostenlose Plugins oder investiert ihr ebenfalls hin und wieder ein paar Euro in eine nützliche Erweiterung? Eure Meinung ist gefragt!

So geht es weiter

Mit den technischen Vorbereitungen sind wir nun erstmal fertig. Im nächsten Artikel geht es um die Planung der Inhalte. Ich kläre warum man seine Blog Inhalte planen sollte, gebe Tipps zum veröffentlichen von neuen Artikeln und beantworte die häufigsten Fragen von Blog Einsteigern. Zudem gehe ich auf die verschiedenen Inhaltsarten ein und gebe Tipps, wie man die richtigen für den eigenen Blog auswählt. Hier geht es zum nächsten Artikel: Warum sollte man seine Blog Inhalte planen?

2 Kommentare… add one
  • Jan 23. Juni 2015, 20:00

    Vielen dank für den Beitrag. Einige Plugin kannte ich schon, aber einen Teil davon werde ich jetzt mal ausprobieren.

    Gruß

  • Dagmar 18. August 2016, 11:19

    Toll dass du die ganzen Infos hier eingestellt hast. Ich hab ein tolles Thema gefunden zum bloggen aber ich befürchte durch die Technik steig ich nicht durch. Traurige Grüße

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