≡ Menü

Die Wahl der richtigen Domain

Die Wahl der richtigen Domain

Nachdem wir im vorherigen Teil der Artikelserie einen geeigneten Anbieter für das Blog Hosting gefunden haben, geht es in diesem Artikel um die Wahl der richtigen Domain. Ich kläre warum die Wahl der Domain so wichtig ist und gehe auf typische Fehler und Probleme ein. Auch gebe ich wie immer Tipps, um diese zu vermeiden. Dieser Artikel ist übrigens Teil der Blog erstellen Artikelserie.

Die Wahl der richtigen Domain

Die Wahl einer geeigneten Domain gehört mit zu den wichtigsten Überlegungen während des Starts eines neuen Blog und sollte daher gut überlegt sein. Schließlich wird die Domain das Aushängeschild eures Blog und kann später – wenn überhaupt – nur schwer geändert werden kann.

In diesem Teil der Artikelserie gehe ich deshalb auf die Wahl einer geeigneten Domain ein, zeige auf was man achten sollte und welche Fehler besser vermieden werden.

Warum ist die Wahl der Domain so wichtig?

Die Domain ist das, was eure Blog Besucher als erstes zu sehen bekommen. Sei es in den Google Suchergebnissen, in AdWords Werbeanzeigen, in den Links von Social Media Seiten oder wenn euer Blog von anderen Blogs verlinkt wird.

Aber nicht nur wegen der Blog Besucher spielt die Wahl einer geeigneten Domain eine so große Rolle. Auch für Suchmaschinen ist die Domain nicht unwichtig, auch wenn der Domain nicht mehr eine so große Relevanz zukommt, wie es zu den Anfangszeiten von Google und Co. war.

Zudem bindet man sich an die gewählte Domain und muss mit dieser auch noch in einigen Jahren zurechtkommen. Ein späterer Wechsel der Domain ist wie schon beschrieben nicht unproblematisch und ist in der Regel nur mit einer Verschlechterung des eigenen Suchmaschinen-Rankings verbunden.

Deshalb sollte man bei der Registrierung einer Domain nichts überstürzen, sondern sich einen Moment Zeit nehmen und genau überlegen, welche Domain am besten passt.

Zurück zur eigentlichen Frage, warum die Wahl der Domain so wichtig ist. Hierzu folgende Anmerkungen:

  • Die Domain eines Blog transportiert das Thema des Blogs und gibt euren potentiellen Besuchern eine erste Info, worum es sich im Blog handelt. Noch bevor überhaupt jemand euren Blog betreten hat.

  • Auch wenn der Name der Domain früher mehr Relevanz für die Suchmaschinenoptimierung hatte, so sollte man den Domainnamen auch anhand von SEO-Kriterien auswählen.

  • Der Domainname ist neben dem eigentlichen Blognamen das, was euren Blog Besuchern in Erinnerung bleibt. So wird man bekannt.

Aus diesen Gründen sollte man sich vorab genau überlegen, wie der eigene Domainname lauten soll.

Tipp: Mit Hilfe von Google Trends kann man sehr schnell herausfinden, welche passenden Keywords besonders populär sind. Wenn der Inhalt des Blog zum Keyword in der Domain passt, dann steht man meist zu diesem Keyword weit vorn in Google. Zudem wird oft mit eurer Domain als Ankertext zu eurem Blog verlinkt (z.B. www.blogaufbau.de). Wenn in eurer Domain die wichtigsten ein bis zwei Keywords enthalten sind, dann wird sich das auf jeden Fall positiv auf das Ranking eures Blog auswirken.

Wo liegt der Unterschied zwischen Blogname und Domain?

Manch einer von euch wird sich jetzt fragen, wo der Unterschied zwischen Domain und Blogname sein soll. Und genau so sehe ich es eigentlich auch. Der Blogname (z.B. „Blogaufbau“) und der Domainname („Blogaufbau.de“) sollten miteinander übereinstimmen. Das erleichtert das Merken der Domain für eure Besucher und sorgt so dafür, dass wichtige Keywords in der Domain und auf dem Blog mehrmals vorkommen.

Das Thema des Blogs sollte sich normalerweise im Blogname und im Domainname wiederspiegeln. Das ist übrigens ein weiterer Grund, warum es besser ist, seinen Blog auf ein bestimmtes Thema zu begrenzen. Im Idealfall sind Blogname, Domain und die Inhalte ein großes Ganzes und werden als ideale Informationsquelle zu diesem Thema wahrgenommen. Es ist somit wichtig einen Blognamen zu finden, der auch als Domain funktioniert bzw. umgekehrt.

Die Wahl der TLD

Eine wichtige Entscheidung bei der Domainwahl ist auch die Auswahl der sogenannten TLD, der Top Level Domain. Gemeint sind damit die Endungen aller Domains, wie etwa .de, .com oder .net.

Hier gibt es allerdings keine klaren und verlässlichen Aussagen, welche Auswirkungen beispielsweise eine andere TLD als .de in Deutschland hat.

Grundsätzlich gilt der Tipp, dass der Server auf dem der Blog läuft auch in dem Land stehen sollte, von dem man die TLD verwendet. Hat man also eine Domain mit der Endung .de, dann sollte der Server idealerweise auch in Deutschland stehen.

Natürlich ist Wahl der TLD kein K.O. Kriterium, aber ein Faktor von vielen der zum Erfolg eures Blogs beiträgt.

Oft ist es aber auch so, dass die eigene Wunschdomain schon vergeben ist, die Domain aber beispielsweise mit der Endung .net noch frei ist. Hier sollte man genau abwägen, wie wichtig einem die exakte Adresse in dieser Form ist und ob man dafür in Kauf nimmt, keine .de Endung zu haben. Ich empfehle deutschen Bloggern in der Regel auch eine .de Domain zu verwenden.

Die Wahl der Domain aus SEO-Sicht

Früher konnte man seinen Blog mit der richtigen Domain auf die vordersten Plätze in Google und Co. katapultieren. Mittlerweile ist die Relevanz der Domain aus SEO-Sicht sehr gesunken, aber als Faktor trotzdem noch präsent.

Vor einer Weile hieß es auch noch, dass man einzelne Wörter im Domainname mit Bindestrichen trennen sollte, da Google sonst die einzelnen Keywords nicht erkennen könne. Auch das ist mittlerweile nicht mehr so relevant.

Wenn ich einen neuen Blog erstelle oder ein neues Projekt starte, gehe ich bei der Wahl einer Domain immer nach den folgenden Kriterien vor und konnte damit immer gute Erfahrungen sammeln:

  • Generische Begriffe verwenden
    Der Reiseblog von Peter sollte besser „reise-blog.de“, als „peters-blog.de“ heißen. Es schadet nicht, wichtige Keywords in der Domain zu haben. Firmen möchten dagegen oftmals ihre Firmennamen verwenden und oft werden auch Kunstbegriffe als Domainname verwendet. Beides ist in unserem Fall nicht ideal, denn eure Blog Besucher suchen in Suchmaschinen nach generischen Begriffen und weniger nach konkreten Bezeichnungen und Namen.

  • Einzelne Wörter trennen
    Besteht der Domainname aus mehr als zwei Wörtern, sollten die Begriffe in der Domain wegen der besseren Lesbarkeit mit einem Bindestrich getrennt werden. Ich entscheide mich somit eher für „urlaub-in-spanien.de“, statt für „urlaubinspanien.de“. Zudem sind Domains mit Bindestrichen oftmals noch frei, während die Domains ohne Bindestrich bereits vergeben sind.

  • Nicht zu viele Begriffe in der Domain
    Es ist natürlich verlockend, möglichst viele Keywords in die Domain einzubauen. Allerdings sollte man nicht mehr als 3 Begriffe verwenden. Auch hier sind es die Faktoren Lesbarkeit und die Merkbarkeit. Schließlich wird euer Blog oft genug mit dem Domainnamen als Linktext verlinkt und da sollte die Domain einen guten Eindruck hinterlassen. Oder hättet ihr auf meinen Blog geklickt, wenn dieser „anleitungen-blogerstellen-backlinkaufbau-einnahmequellen-seo-ebooks-plugins.de“ hieße? Wahrscheinlich nicht. Und auch Google wird sicherlich stutzig, wenn eine Domain aus 8 oder 10 Begriffen besteht.

  • Die Ziele des Blog
    Ein weiteres Kriterium sind die Ziele des eigenen Blogs. Möchte man vor allem Besucher über Suchmaschinen generieren, dann sollte die Domain wichtige Keywords enthalten, die grob beschreiben, um was es auf dem Blog geht. Möchte man sich dagegen vor allem einen Namen machen und eine Marke etablieren, dann eignet sich oft auch ein Kunst- oder Fantasiebegriff als Domain.

  • Es muss einfach passen
    Bei all den Kriterien kommt es am Ende vor allem darauf an, dass die Domain zum Blog passt. Die Domain sollte den Inhalt des Blogs wiederspiegeln und Erwartungen bei den potentiellen Besuchern wecken, die dann auch wirklich im Blog erfüllt werden. Allerdings sollte man auch darauf achten, dass sich der Inhalt des Blogs später weiterentwickelt und ändern wird. Das sollte man bei der Wahl der Domain beachten. Eine Domain, die beispielsweise „urlaub-in-spanien.de“ heißt, wird in den Google Suchergebnissen womöglich selten angeklickt, wenn Besucher nach „Urlaub in Italien“ suchen.

Die Domain ist zwar aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr so relevant wie früher, man sollte aber den SEO-Aspekt nicht komplett vernachlässigen.

Neue Domain registrieren oder alte Domain mit Trust?

Die meisten Blogger registrieren eine neue Domain. Aber warum nicht einfach mal schauen, ob man eine alte, freie Domain registrieren kann? Schließlich bieten alte Domains gegenüber neuen Domains einige Vorteile.

Das Internet ist heutzutage voller Müll. Jeden Tag entstehen tausende neue Websites und Google ist mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Dies ist mit ein Grund, weshalb es für neue Websites mit neuen Domains auch so lange dauert, bis diese in Google auf den vorderen Plätzen gelistet werden. Diese Wartezeit lässt sich unter anderem mit einer alten Domain verkürzen.

Wurde eine alte Domain ordentlich geführt und besitzt sogenannten Trust bei Google, dann ist so eine Domain Gold wert. Nicht zu vergessen die Backlinks, die eine alte Domain bereits besitzt und auch die direkten Besucher, die über die Backlinks kommen.

Achtet allerdings bei der Suche nach einer alten Domain darauf, dass es in der Vergangenheit keinen Spam oder ähnliches auf der Domain gab und diese im Idealfall einen PageRank besitzt. Mit Archive.org bzw. der Waybackmachine lässt sich die Historie eine Domain sehr gut herausfinden.

Meist wird die exakte Wunschdomain jedoch nicht frei sein. Man muss hier also Kompromisse eingehen und da gilt es abzuwägen, ob man den Namen des Blogs zugunsten einer alten Domain ändert oder lieber eine neue Domain registriert, die dem Wunschnamen entspricht und dafür etwas Wartezeit in Anspruch nimmt.

Rechtliche Gesichtpunkte bei der Domainwahl

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt bei der Wahl einer geeigneten Domain sind auch die rechtlichen Aspekte. Gerade beim Domainname hat sich in der Vergangenheit der ein oder andere ordentlich Ärger eingehandelt.

Deshalb sollte man folgende Punkte aus rechtlicher Sicht bei der Wahl der eigenen Domain beachten:

  • Markennamen, Namen von Dritten, Firmennamen usw.
    Es gibt nur Ärger, wenn man Namen oder Begriffe in der Domain verwendet, an denen andere Rechte besitzen. Zudem ist es sehr ärgerlich, wenn man sich mit seinem Blog über Monate oder sogar Jahre einen Namen aufgebaut, ordentlich Backlinkaufbau betrieben hat und der Blog von zahlreichen Besuchern besucht wird und man eine Domain abgeben muss. Ich recherchiere meist in Google nach dem von mir überlegten Domainnamen. Wenn da nichts auftaucht, dann ist man schon relativ sicher.

  • Keine Städtenamen oder KFZ-Kennzeichen
    Auch kann es Ärger geben, wenn die Domain Städtenamen enthält. Ein süddeutscher Reiseblog mit der Domain „urlaub-in-muenchen.de“ wird womöglich keinen Ärger vom Land Bayern bekommen, man sollte es jedoch nicht riskieren. KfZ-Kennzeichen sollte man besser generell sein lassen.

  • Sogenannte Tippfehler Domains
    Sehr beliebt sind auch sogenannte Tippfehler Domains. Allerdings mahnen Unternehmen auch Betreiber solcher Domains ab, sodass man mit „gogle.de“, „aple.de“ oder „sansung.de“ ebenfalls schlechte Karten hat. Zudem eignen sich Tippfehler Domains selten dafür, eine eigene Marke aufzubauen, da diese an das Original erinnern.

Aus rechtlicher Sicht sollte man bei der Wahl der eigenen Domain vorsichtig sein. Lieber etwas länger im Internet recherchiert, ob da nicht jemand schon Rechte am potentiellen Namen besitzt. Mit Domains, die aus generischen oder Kunstbegriffen bestehen, ist man meist auf der sicheren Seite.

Schritt für Schritt zur eigenen Domain

Da der Artikel doch recht umfangreich geworden ist, möchte ich zum Abschluss noch einmal die wichtigen Punkte und Entscheidungen bei der Wahl einer passenden Domain zusammenfassen. Folgende Punkte sollte man beachten:

  • Branding oder SEO
    Die erste grundsätzliche Entscheidung liegt darin, ob man mit der Domain eher einen Branding-Effekt erzielen möchte oder ob man auf die wichtigsten Keywords und damit auf SEO setzt. Bei der Entscheidung für Branding kann man ein Kunstwort oder eine Wortkombination nutzen, die nicht direkt was mit dem Bloginhalt zu tun hat, aber sich sehr gut merken lässt und sich bei der Zielgruppe einprägt. Letzteres ist schließlich das Ziel des Branding. Die Etablierung einer solchen Domain dauert allerdings seine Zeit. Ein Nachteil kann sein, dass man anhand der Domain nicht erkennt, worum es im Blog geht. Eine SEO-Domain ist dagegen meist nicht so einprägsam oder zumindest nicht so gut dazu geeignet, als Marke wahrgenommen zu werden. Dafür hat man aber ein oder mehrere wichtige Keywords in der Domain, was zwar aus SEO-Sicht nicht mehr so wichtig wie früher ist, aber dennoch immer einige SEO Vorteile mit sich bringt. Im Idealfall kombiniert man beide Wege. Also ein Domainname, der sowohl ein wichtiges Keyword enthält, als auch Markenqualität besitzt.

  • Blogname und Domain
    Bei der Wahl der Blog Domain versuche ich darauf zu achten, dass der Blogname und der Domainname gleich sind. Das ist zwar nicht zwingend notwendig, aber es hilft ungemein. So ist es in meinen Augen nicht empfehlenswert, wenn der Blog „Peters Reise Seite“ heißen würde und die Domain „reise-blog.de“. Vor allem aus Branding-Gründen finde ich es am Besten, wenn Blogname und Domain übereinstimmen.

  • Die Domain sollte zum Thema passen
    Wählt man nicht einen völlig unabhängigen Fantasienamen für seinen Blog, dann sollte die Domain zum Blog Thema und Inhalt passen. Die Domain sollte den Inhalt des Blogs wiederspiegeln und Erwartungen der potentiellen Leser wecken, die dann auch wirklich im Blog erfüllt werden. Wenn man Keywords in der Domain verwendet, dann sollten diese auch zum Bloginhalt passen. So wusstet ihr sicherlich noch bevor ihr auf den Link geklickt habt, worum es auf www.blogaufbau.de geht 😉

  • Die Domain sollte nicht zu genau sein
    Bei der Wahl der Domain sollte man allerdings auch nicht zu sehr ins Detail gehen. Wenn sich der Inhalt des Blog mit der Zeit ändert, sollte man besser einen gewissen Spielraum haben. Bei einer Domain mit Fantasienamen ist das natürlich in der Regel überhaupt kein Problem.

  • Weitere SEO Aspekte
    Lange wurde darüber diskutiert, ob man Bindestriche wählen sollte oder ob man mehrere Wörter in der Domain direkt zusammenschreibt. Das spielt zumindest für Google heute eigentlich keine Rolle mehr. Ich selbst bevorzuge bei mehr als 2 Keywords in der Domain Bindestriche, da diese einfach besser wahrgenommen wird. Schreibt man mehrere Wörter hintereinander, dann ist es teilweise schwer zu erkennen, wo ein Wort aufhört und ein anderes beginnt. Man sollte es zudem auf keinen Fall mit den Keywords übertreiben. Eine Domain mit “keyword1-keyword2-keyword3-keyword4.de” wird sicher nicht nur Leser abschrecken und sich nicht wirklich als Marke eignen, sondern es wird auch Google skeptisch stimmen.

  • Neue oder alte Domain?
    Im Einzelfall kann es natürlich nützlich sein, dass man eine bereits genutzte Domain günstig bekommt, die dann auch perfekt zum neuen geplanten Blog passt. Aber das ist nach meiner Erfahrung nicht notwendig. Der Aufbau eines professionellen Blogs dauert sowieso recht lange und der SEO-Einfluss der Domain ist bei einem Blog noch geringer als bei anderen Website-Typen wie beispielsweise Affiliate Websites. Bisher habe ich bei Blogs immer auf neue Domains mit meinen Wunsch Keywords gesetzt.

  • TLD
    Für einen deutschen Blog würde ich immer versuchen die .de Domainendung zu nutzen. Das zeigt potentiellen Lesern einfach sofort, dass es sich um einen deutschen Blog handelt. Ist man eher international ausgerichtet oder gibt es den absoluten Wunschdomainnamen nicht mehr für .de, dann sind sicher auch Domainendungen wie .com, .net oder .eu möglich. Aber im Normalfall würde ich immer die .de wählen.

Meine bisherigen Erfahrungen

Bei der Wahl der Domain für meinen Blog war ist bisher immer sehr vorsichtig und habe sogar mehrere Tage mit der Recherche verbracht, bis ich den passenden und freien Domainname gefunden habe.

Eure Erfahrungen

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Wahl der Domain für euren Blog gemacht? Habt ihr eine neue Domain registriert oder konntet ihr eine alte Domain mit Trust ergattern? Eure Meinung ist gefragt!

So geht es weiter

Im nächsten Teil der Artikelserie geht es um die Installation des Blog. Ich zeige Schritt für Schritt, wie ihr in wenigen Minuten einen eigenen Blog erstellt und gebe wie immer Tipps, um die häufigsten Fehler zu vermeiden. Hier geht es zum nächsten Artikel: WordPress installieren in 5 Minuten

7 Kommentare… add one
  • Sara 15. Mai 2015, 17:09

    Warum sollte der Reise-Blog nicht Peters-Blog heißen? Das galt früher mal. Die Zeiten sind aber längst vorbei, das generische Begriff einen Plus erzeugten. Kunstbegriffe machen absolut keinen Unterschied mehr.

    Bindestrich: Hier sollten immer beide Versionen frei sein, damit diese registriert werden können. Die eine wird umgeleitet, die andere als Hauptdomain genutzt. So erspart man sich spätere Konkurrenz.

    • André Schneider 15. Mai 2015, 18:49

      Mit den generischen Begriffen ist deine Aussage nur teilweise richtig. Du hast absolut recht, dass die Zeiten vorbei sind, in denen generische Begriffe in der Domain eine entscheidende Rolle spielen. Allerdings sind diese auch heute nicht komplett zu vernachlässigen. Zudem spielten generische Domainnamen in den SERPs eine große Rolle. So können potentielle Leser auf den ersten Blick erkennen, um was es sich auf dem Blog / der Website geht.

      Bei Bindestrichen in der Domain ist es natürlich von Vorteil, wenn beide Varianten frei sind. Es ist aber auch kein Beinbruch, wenn man nur eine Variante registriert.

  • Marion 22. September 2015, 7:56

    Guten Morgen, Andre, vielen Dank für all die guten und leicht verständlichen Tipps. Fühle mich schon wesentlich besser gerüstet. Nun meine Frage: Soll ich mir als Erstes nur die Domain reservieren- sprich kaufen- oder gleich das Gesamtpaket?

    • André Schneider 24. September 2015, 19:42

      Sofern man einen eigenen Blog erstellen möchte, kann man neben dem Server auch gleich die Domain mieten, man für einen Blog ja sowohl die Domain als auch den Server benötigt.

  • Hans 26. September 2015, 19:01

    Hi André,

    besten Dank für die vielen Infos und Tipps! Ich denke gerade selbst darüber nach einen eigenen Blog zu erstellen und hätte absolut keinen Schimmer gehabt, wie ich die Sache angehen sollte. 🙂

    Ich habe aber noch einige Fragen, da ich mir noch unschlüssig bin, ob ich den Blog englisch- oder deutschsprachig machen möchte.
    Du hast geschrieben, dass es besser sei, wenn der Server auf dem der Blog läuft, in dem Land stünde, von dem man die TLD verwendet. Wenn ich nun also eine .com-Endung haben möchte, sollte der Server dann in den USA stehen?
    Verstehe ich das richtig, dass der Blog in deinem Fall auf einem Server von Host Europe läuft — wenn ich aber einen englischsprachen Blog mit .com-Endung aufbauen möchte, einen anderen Host benutzen sollte?

    Ich bin auch hin- und hergerissen, da ich mir vorstelle, dass zwar wesentlich mehr Menschen englisch als deutsch sprechen — wodurch man vielleicht mehr potentielle Leser hat –, es aber auch viel mehr englische als deutschsprachige Blogs gibt, wo man untergehen könnte.

    Gibt es auch Blogs, die man zweisprachig machen kann — also die man dann über ein Symbol von deutsch auf englisch stellen kann und umgekehrt?

    Vielen Dank noch mal für die ganzen Tipps — ich finde das Thema sehr interessant! 🙂

    Beste Grüße
    Hans

Hinterlasse einen Kommentar