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Deinen Blog bekannt machen: Die vollständige Checkliste, wie du deinen Blog Artikel promotest (2020)

Dies ist eine vollständige Checkliste wie du deinen Blogrtikel promoten kannst.

BlogartikelpromotionIm Detail lernst du:

  • wie du deinen Blogartikel effektiv vermarktest
  • wie du Multiplikatoren in deiner Nische findest und sie kontaktierst, damit sie deine Inhalte teilen
  • wie du Schritt für Schritt deinen Artikel bekannter machst und deine Reichweite steigerst.

Lass uns loslegen… 

Im Blog Marketing unterscheiden wir grundsätzlich 2 Maßnahmen:

  • Maßnahmen, um einzelne Blogartikel zu vermarkten
  • Promotion deines Blogs als Ganzes

Einen Artikel zu schreiben und zu hoffen, dass automatisch zu dir verlinkt wird, ist leider keine funktionierende Strategie mehr.

Du musst deinen Artikel aktiv vermarkten und Menschen darauf aufmerksam machen. Mit anderen Worten rausgehen!

Das Ziel einer Promotion deines Blogartikels ist es mehr Backlinks zu bekommen.

Mehr Backlinks erhöhen…

  • deinen eigenen Expertenstatus
  • verbessern dein Google Ranking
  • deine Besucherzahl
  • deine Verkäufe

Die folgende Schritt für Schritt Anleitung ist für die Vermarktung einzelner Blog Artikel.

Schritt 1: Spezifische Inhalte

⇒ Erstelle Inhalte, die nicht für den allgemeinen Leser sondern für die Multiplikatoren, Experten und Insider in deiner Branche interessant sind. 

Wie man gute Artikel schreibt, kannst du hier nochmal nachlesen:

Blogartikel schreiben

Wenn du Artikel schreibst, die den Stand einer Diskussion in deiner Nische weiterentwickeln, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass deine Inhalte in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Auf diese Weise kannst du schneller deine Reichweite und Bekanntheit steigern. 

Deine Inhalte müssen spezifisch und relevant sein für die Experten. Auch wenn wir das nicht gerne hören, aber es bedeutet zunächst einiges an Arbeit und Zeit, die du hier investieren solltest.  Allerdings lohnt es sich sehr langfristig gesehen.

Lass dich nicht entmutigen, wenn deine Artikel noch nicht so gut sind. Lies so viel möglich über relevante Inhalte. Vieles findest du auch noch in Büchern, die etwas mehr in die Tiefe gehen. Nicht alles Wissen ist online zu finden.

Wenn ich von Experten  in deiner Nische spreche, dann meine ich nicht die direkte Konkurrenz. Wenn jemand das gleiche anbietet wie du, dann ist er kein relevanter Multiplikator für dich. Schau, dass du hier Personen findest, die Interesse an demselben Thema haben wie du, aber nicht 100% das gleiche machen

Schritt 2: Experten finden

⇒ Nutze SEO Tools um herauszufinden, wer in deiner Nische ein echter Experte ist. Wenn diese Person viele Verlinkungen hat, dann hat dieser Blog schon echten Expertenstatus.

Mit folgenden Tools kannst du das herausfinden:

Ahrefs

Screenshot von ahrefs.com

SEMrush,

Screenshot von semrush.com

Moz – SEO Software for Smarter Marketing 

Screenshot von moz.com

Ich persönlich nutze Ahrefs, weil dieses Tool mir viele Analysemöglichkeiten anzeigt.

Allerdings würde ich Ahrefs nur empfehlen, wenn du bereits etwas ambitionierter mit deinem Blog unterwegs bist. Denn die Basisversion kostet stolze 99 USD im Monat.

Tipp: Wenn du für Tools kein Geld ausgeben willst, dann suche erst einmal auf Twitter, Quora oder anderen Netzwerken. Alternativ geht natürlich auch eine Google Suche nach deinem Thema. Wenn du auf die Video Suche klickst, dann findest du auch Experten in deiner Nische.

Schritt 3: Emails sammeln

⇒ Recherchiere die Email Adresse der Experten in deiner Nische.

In der Regel findest du diese auf den Homepages.

Eine Google Suche nach den Namen kann natürlich auch hilfreich sein. Vielleicht findest du auch Konferenzen oder andere Events in deinen ihre Kontaktdaten angegeben sind.

Netzwerke wie xing

Screenshot von xing.com

oder Linkedin

Screenshot von linkedin.com

sind hier auch sehr praktisch.

Schritt 4: Kontakte aufbauen

⇒ Kontaktiere die Experten in deiner Nische per E Mail.

Hier musst du ein bisschen Mut aufbringen. Allerdings wirst du feststellen, dass viele sehr offen für neue Kontakte sind, sofern es für sie sinnvoll ist.

Sei natürlich dabei und wende dich nicht sofort mit einer Bitte an sie. Betrachte es als langfristiges Investment. Baue eine Beziehung zu Ihnen auf. Konzentriere dich erst einmal darauf, wertvolle Inhalte zu geben bzw. einen Blogartikel zu schreiben, der für die Experten auch wirklich interessant ist. Erst dann kannst du freundlich nach einem Backlink fragen. Oder ob sie deinen Artikel mit ihrer Leserschaft teilen. 

Schritt 5: Beziehungen pflegen

⇒ In deiner E Mail an die Experten in deiner Nische solltest du Bezug zu ihrer Arbeit herstellen und ihren Content explizit loben.

Experten lieben das. Jeder mag ein Lob.

Überlege dir dann, wie deine Inhalte zu ihm oder ihr passen könnten, so dass dein Artikel möglicherweise eine gute Ergänzung darstellen könnte.

Manchmal kann es sinnvoll bis zu 50 E-Mails zu versenden, um Antworten zu erhalten. Lass dich dadurch nicht demotivieren. Habe den Mut rauszugehen und die Experten zu kontaktieren. Mehr als nein sagen können sie nicht. 

Tipp:Du solltest immer freundlich sein in deinen E-Mails und es sollte der Eindruck entstehen, dass du das Thema inhaltlich voranbringen möchtest.

Schritt 6: Kontakte aufwärmen

⇒ Wärme deine Kontakte etwas auf, indem du z.b. einen ausführlichen Kommentar auf dem Blog hinterlässt.

Oder du folgst ihnen auf Twitter oder Pinterest und kommentierst zu dem Thema, das gerade angesagt ist. Auch kannst du die Experten darauf hinweisen, dass du demnächst über ein Thema X schreibst und dass du gerne Ihr Feedback hättest. 

Tipp:Bleibe menschlich und erwarte nicht zu viel, denk immer daran mehr zu geben als zu nehmen

Schritt 7: Binde andere mit ein

⇒ Wenn du eine eine erste Version deines Artikels an die Experten gesendet hast, dann bekommst du jetzt vielleicht Feedback.

Auf jeden Fall solltest du das Feedback in deinen Artikel mit verarbeiten.

Das gibt den Experten das Gefühl, dass sie auch Teil des Schreibprozesses sind.

Schritt 8: Aus Fehlern lernen

⇒ Wenn dir zu wenige Leute auf deine E-Mails antworten dann kann das daran liegen, dass du noch nicht relevant genug bist für die Experten.Das ist am Anfang völlig normal und es gibt kein Grund zur Panik.

Wir alle lernen und du die Einstellung, dass du nur durch lernen und Fehler machen besser werden kannst, hilft dir aus einem Tief heraus zu kommen.

Schritt 9: Medium

⇒ Du kannst dich auf Medium einfach mit deinem Google Konto registrieren und ein Profil erstellen entweder ein eigenes oder ein Avatar Profil und dann kannst du dort deinen Blogartikel veröffentlichen. Auf deinem Profil verlinkst du dann zu deinem Blog. 

Screenshot von medium.com

Tipp:⇒ Achte darauf dass du deinen Blog-Artikel nicht 1 zu 1 auf Medium stellst!

Es ist jetzt zwar nicht so dass Google das bestraft. Aber du willst ja nicht das Medium ein Stück von deinem Traffic abbekommt. 

Der Vorteil bei Medium ist das die Leser Artikel präsentiert bekommen, die ihren Interessen entsprechen. Das sorgt dafür, dass der Leser auf der Plattform gehalten wird weil er immer wieder Artikel angezeigt bekommt, die für ihn spannend sind.

Schritt 10: Quora

⇒ Erstelle einen Profil auf Quora.

Screenshot von quora.com

Dort kannst du Fragen zu dem Thema beantworten über dass du gerade einen Artikel geschrieben hast. Achte darauf, dass du ein vollständiges Profil bei Quora hast mit einem Link zu deinem Blog, damit deine Leser dich auch finden und du zusätzlichen Traffic bekommst.

Schritt 11: Twitter

⇒ Gehe nun auf Twitter und gebe deinen Thema dort ein.

Screenshot von twitter.com

Dort findest eine Übersicht über das, was gerade gesprochen wird zu deinem Thema. Schau dir an, welche Multiplikator was schreibt und wie der Stand der Diskussion ist.

Ein gut ausgefülltes Twitter- Profil sorgt auch dafür, dass du mehr Traffic für deinen Blog bekommst. Du kannst hier auch einen Auszug deines Blogartikels teilen.

Tipp: Soziale Platformen lieben sogenannten Native Content. Das heißt die Netzwerke haben ein Interesse daran, dass die Leser nicht zu schnell wieder verschwinden. Schreibe deshalb immer ein paar Zeilen auf jeder Platfom und dann packst du den Link zu deinem Artikel darunter.

Schritt 12: YouTube

⇒ Auch YouTube ist eine Suchmaschine. Hast du bestimmt schon bemerkt.

Screenshot von youtube.com

Du kannst in der Suchmaske dein Thema eingeben und dann findest du auch entsprechende Experten. Schau dir zwei bis drei Videos an, damit du ein Gefühl für die Diskussion bekommst. Du kannst selbstverständlich auch deinen Blog Artikel als Grundlage für ein eigenes Video nehmen.

Schritt 13: Buzzsumo

BuzzSumo ist ein gutes Tool um herauszufinden, welcher Content gerade funktioniert und viral geht.

Screenshot von buzzsumo.com

Auch siehst du hier genau wer auf welchem Kanal etwas geteilt hat. Buzzsumo ist leider nicht umsonst. Und der Preis ist mittlerweile ganz schön happig. Das Tool bietet allerdings auch tolle Möglichkeiten.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann brauchst du es nicht. Es reicht dann zu schauen, über was in den sozialen Medien gesprochen wird zu deinem Thema.  Hier kannst du ruhig alle Kanäle nutzen. Auf diese Weise kannst du ein gutes Gefühl für dein Thema entwickeln und was gerade “angesagt” ist. 

Wenn du bereits fortgeschritten bist mit deinem Blog und erste Einnahmen hast, dann ist Buzzsumo auf jeden Fall eine sehr gute Investition.

Schritt 14: Foren

⇒ Es gibt zu jedem erdenklichen Thema im Internet ein Forum. Gebe dein Thema bei Google ein und schreibe dahinter Forum. 

keyword + ‘forum’

Dann wirst du eine riesengroße Auswahl an Foren sehen. Du solltest dich bei den größten anmelden und ein Profil erstellen. Wenn du Beiträge für Foren erstellst, dann solltest du aufpassen, dass du dich nicht selbst zu sehr promotest. Viele Foren reagieren darauf sehr empfindlich. Sie werden nur dann Selbstpromotion von dir akzeptieren, wenn du ein Teil der Gemeinschaft bist. Deshalb konzentriere dich darauf einige Artikel und Posts zu erstellen, die Mehrwert für die jeweilige Community darstellen. 

Tipp: Fokussiere dich darauf, anderen Mitgliedern zu helfen. Achte darauf, dass du keinen Link in deinem Profil hast, der auf deinen Blog verweist. Zumindest nicht, wenn du neu in dem Forum bist. Später kannst du das ändern.

Schritt 15: Googlesuche

⇒ Du solltest natürlich immer auch eine Google Suche machen zu deinem Thema.

Klar, das hast du bestimmt auch schon gedacht.  Du kannst einfach dein Thema mit Anführungszeichen bei Google eingeben und gucken, wen bzw. welchen Blog du dort findest. Das können alles Leute sein, die sich für deinen Thema interessieren.

Schreibe diesen Leuten eine kurze E-Mail und frage sie ob sie an dem Thema X noch interessiert sind. Das ist nur eine kurze E-Mail um festzustellen, ob Interesse besteht. Wenn sie antworten und mehr wissen wollen, dann kannst du ihnen einen Link zu deinem Blog Artikel schicken. 

Schritt 16: Ressourcenseite

⇒ Wenn du dann interessante Leute mit Webseiten gefunden hast, die zu deinem Thema passen, dann kannst du dir Gedanken machen, ob dein Artikel Ihnen weiterhilft bzw. interessant ist für deren Leserschaft.

Viele Webseiten und Blogs haben eine Ressourcen Seite, auf der verschiedene Links platziert sind, die auf weiterführende Quellen verweisen. Das ist ein guter Ort, um dort deinen Link zu platzieren.

Schritt 17: ‚Best of‘ Seiten

⇒ Viele Webseitenbetreiber und Blogs haben auch eine Best-Of Seiten, wo die besten Artikel werden zu einem Thema.

Wenn du bei google “best of + dein Keyword” eingibst, dann wirst du die Seiten zu deinem Thema finden. Recherchiere hier den Inhaber der Webseite oder den Artikelschreiber und schreibe ihm/ihr eine kurze E-Mail und frage höflich, ob dein Artikel für ihn interessant sein könnte.

Schritt 18: Blog als Marke

⇒ Etabliere deinen Blog langfristig als persönliche Marke:

Bringe mehr von dir als Person in deinen Blog rein. Dann wird auch deine Leserschaft und dein Publikum wachsen.

Menschen interessieren sich wesentlich mehr für persönliche Erfahrungen. Habe deshalb keine Angst davor, dich persönlich zu zeigen mit all deinen Macken und Schwächen. Zeige in Artikel, Interviews und Beiträgen, wer du wirklich bist. Bleibe dabei immer ehrlich. Denn viele Leser werden sich für deinen persönlichen Weg interessieren, weil sie von dir lernen wollen, ihre eigenen Schwierigkeiten zu überwinden. 

Schritt 20: USP

⇒ Entwickle ein USP für deinen Blog.

Das kann verschiedene Dinge beinhalten. Zum Beispiel kann dein Blog über dich und deinen persönlichen Lebensweg sein. Oder vielleicht kannst du eine persönliche Perspektive auf ein bestimmtes Thema entwickeln. Egal etwas ist, es sollte einzigartig sein und zu dir als Person passen.

Hier kannst du auch nochmal nachlesen, wie du ein USP entwickeln kannst:

USP finden

Schritt 21: Outsourcen

=>Überlege dir früh, welche Arbeiten du outsourcen kannst.

Gerade in der Anfangsphase muss man viele Dinge fast gleichzeitig erledigen. Auch solltest du dir überlegen, was du richtig gut kannst und was dir Spass macht.

Nichts ist anstrengender, als Dinge zu tun auf die man keine Lust hat. Zum Beispiel lassen viele Blogger das Thema Design von einem Freelancer machen. Das muss nicht teuer sein.

Ein professionelles Design hilft dir, dass dein Blog als professionelle Quelle betrachtet wird. Außerdem hast du damit auch einen Wiedererkennungswert.

Folgende Plattformen werden häufig genutzt:

Zusammenfassung

Mit dieser Checkliste hast du die wichtigsten Schritte bekommen, die du brauchst um deinen Blogartikel zu promoten.

Du musst deinen Artikel promoten, um deutlich mehr Besucher und Traffic zu bekommen.

Allein darauf zu hoffen, dass Google dich findet ist keine verlässliche Strategie. Das musst du heute selbst in die Hand nehmen.

Es ist mit ein bisschen Arbeit verbunden. Aber ein paar Backlinks auf deine Seite bzw dein Artikel kann dein Ranking erheblich verbessern.

Wie sind deine Erfahrungen mit der Promotion von Artikeln?

Hast du gute Erfahrungen gesammelt oder eher schlechte? 

Ich freue mich über deinen Kommentar! 

 

Super Artikel? Teil ihn mit deinen Freunden!

2 Kommentare… add one

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