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So findet man das richtige WordPress Theme

So findet man das richtige Wordpress Theme

Nachdem wir uns im vorherigen Artikel mit dem WordPress installieren beschäftigt haben, zeige ich in diesem Teil der Artikelserie, wie man ein passendes WordPress Theme findet. Hierzu kläre ich zunächst, was überhaupt ein WordPress Theme ist und weshalb dieses für euren Blog so wichtig ist. Anschließend zeige ich euch noch einige Quellen für kostenlose WordPress Themes. Dieser Artikel ist übrigens Teil der Blog erstellen Artikelserie.

So findet man das richtige WordPress Theme

Bevor ich zu den eigentlichen Quellen für WordPress Themes komme und kläre, warum das richtige WordPress Theme für den Erfolg eines Blogs enorm wichtig ist, möchte ich für alle WordPress Einsteiger noch kurz klären, was überhaupt ein WordPress Theme ist.

Wie ihr während der WordPress Installation sicherlich festgestellt habt, besteht WordPress nicht nur aus einer einzigen Datei, sondern aus mehreren PHP-, CSS-, JS- und Bilddateien. Viele dieser Dateien sind für die Optik eures Blogs verantwortlich.

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Ein WordPress Theme ist somit eine Sammlung von Bildern und Dateien, die für die Optik eures Blogs verantwortlich sind und diesem ein bestimmtes Aussehen verleihen. Der größte Vorteil eines Themes besteht somit darin, dass man mit relativ geringem Aufwand die Optik des eigenen Blogs komplett ändern kann.

Wie wichtig ist das richtige WordPress Theme?

Auch wenn die Inhalte eines Blogs mit zu den wichtigsten Dingen beim bloggen gehören, so sollte man das Layout und die Optik des Blogs nicht unterschätzen.

Der erste Eindruck ist auch bei einem Blog enorm wichtig und eure Besucher entscheiden in Sekunden, ob ihnen der Blog zusagt oder eben nicht. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, wie Nutzer das Layout bzw. das WordPress Theme wahrnehmen.

Sei es die Ladezeit, die Optik, eventuelle Fehlermeldungen, Übersichtlichkeit oder auch Farben. All diese Punkte werden von den Besuchern eures Blogs in kürzester Zeit unterbewusst wahrgenommen und beurteilt. Bei einem Teil eurer Nutzer entscheidet diese Wahrnehmung darüber, ob diese auf eurem Blog bleiben oder zum nächsten Google Suchergebnis surfen.

Aber auch über den ersten Eindruck hinweg spielt das WordPress Theme eine wichtige Rolle. Es entscheidet stark darüber, ob man einen Blog als Marke etablieren kann und ob der Blog einen Wiedererkennungseffekt hat. Um sich aus der großen Masse der Blogs abzuheben, sollte man alle Möglichkeiten nutzen und neben den einzigartigen Inhalten betrifft dies eben auch die Optik des Blogs bzw. das WordPress Theme.

Quellen für WordPress Themes

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um an ein WordPress Theme zu gelangen:

  1. Kostenlose WordPress Themes
    Ein Grund warum WordPress so beliebt ist, sind sicherlich die zahlreichen kostenlosen WordPress Themes. Im offiziellen WordPress Theme Verzeichnis finden sich tausende von kostenlosen WordPress Themes. Für all diejenigen, die kein Geld für ein Theme ausgeben wollen, ist das offizielle Theme Verzeichnis deshalb oft die erste Anlaufstelle. Allerdings schwankt die Qualität solcher kostenlosen WordPress Themes, weshalb die Suche etwas Zeit in Anspruch nimmt.

  2. Premium WordPress Themes
    Da kostenlose WordPress Themes oftmals nur relativ wenige Funktionen bieten und auch das Layout zu wünschen übrig lässt, sind sogenannte Premium WordPress Themes die bessere Alternative. Zudem werden kostenlose Themes nur teilweise gepflegt und erhalten unregelmäßig Updates, sodass es bei neuen WordPress Versionen immer wieder dazu kommt, dass ein Teil der kostenlosen Themes Fehler erzeugen oder sogar überhaupt nicht mehr funktioniert. Deshalb hat sich eine Branche von WordPress Theme Entwicklern etabliert, die Premium WordPress Themes anbieten. Diese entwickeln Premium Themes, die für einen erschwinglichen Preis über sehr umfangreiche Funktionen, eine professionelle Optik und aktuelle Technik verfügen. Die meisten Entwickler aktualisieren ihre Themes zudem regelmäßig. Professionelle Blogger oder die, die es werden wollen, sollten deshalb solch ein Premium Theme der kostenlosen Alternative vorziehen und die Kosten von 20, 30 oder 50 Dollar investieren.

  3. WordPress Theme selbst erstellen
    Als dritte Möglichkeit bleibt natürlich auch, dass man sich sein eigenes WordPress Theme erstellt. Wer sich mit Webdesign und WordPress Themes sehr gut auskennt, der kann natürlich sein eigenes Theme entwickeln. In der Regel baut man auf einem kostenlosen Theme auf und entwickelt daraus das eigene. Allerdings sollte man sich mit der Webentwicklung sehr gut auskennen, damit das was wird. Für die meisten ist dies wahrscheinlich eher keine Option.

Individuelle WordPress Theme Entwicklung

Wer ein absolutes Unikat haben möchte, sich jedoch nicht mit der Programmierung eines Themes auskennt, für den gibt es noch eine vierte Variante. Auch wenn diese sicherlich die mit Abstand teuerste ist. Premium WordPress Themes sind zwar schon recht individuell, aber natürlich nicht einzigartig. So kann es vorkommen, dass man früher oder später sein WordPress Theme bei einem anderen Blog wiedererkennt.

Wer das nötige Geld investieren möchte und sich für seinen Blog eine wirklich individuelle Optik wünscht, der kann einen WordPress Theme Entwickler mit der Programmierung beauftragen.

Der Vorteil eines einzigartigen WordPress Theme liegt natürlich in der großen Individualität. Kein zweiter Blog wird so aussehen wie der eigene. Zudem kann man Sonderwünsche für bestimmte Funktionen äußern. Allerdings ist diese Variante wie schon gesagt recht teuer und spätere Updates wird es kaum geben, ohne dass man wieder tief in die Brieftasche greifen muss.

Gefahren von kostenlosen WordPress Themes

Kostenlose WordPress Themes sind natürlich verlockend. Schließlich kosten diese nichts und man hat die Optik des eigenen Blogs in Sekunden verändert. Allerdings sollte man sich auch den Gefahren von kostenlosen WordPress Themes bewusst sein.

Ein Grund, warum ich mittlerweile nur noch zu Premium WordPress Themes greife, ist das Gefahrenpotential von kostenlosen WordPress Themes. So tauchen immer häufiger kostenlose Themes auf, die Spamlinks, fehlerhaften Code, Malware oder sonstige Dinge enthalten, die man in seinem WordPress Theme nicht haben möchte.

Leider werden kostenlose WordPress Themes auch im offiziellen WordPress Theme Verzeichnis nur stichprobenartig geprüft, sodass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt. So ist es für einen Laien nur schwer zu erkennen, ob ein Theme in Ordnung ist oder Schadcode enthält. Es gibt zwar einige Plugins, die ein Theme überprüfen können, aber wirklich sicher ist auch das nicht.

Bei etablierten WordPress Theme Entwicklern kann man dagegen ziemlich sicher sein, dass die Themes sauber sind. Diese Anbieter leben schließlich vom Verkauf ihrer WordPress Themes und dem guten Ruf, den sich diese mit viel Mühe aufgebaut haben.

Wie findet man nun das richtige WordPress Theme?

Wie auch bei allen vorangegangenen Punkten der Blog erstellen Artikelserie sollte man sich für die Auswahl eines geeigneten WordPress Themes Zeit lassen. Auch wenn man später natürlich recht einfach ein neues Theme installieren kann, so sollte man nicht das erstbeste Theme wählen und mit diesem starten.

Schließlich möchte man mit seinem Blog bekannter werden und das wird nur schwer funktionieren, wenn mann ständig die Optik ändert. Idealerweise geht deshalb das erste Blog Layout schon in die Richtung, in die man später gehen möchte. So fällt die Umgewöhnung seiner Stammleser nicht so schwer.

Folgende Punkte sollte man bei der Auswahl eines WordPress Theme beachten:

  • Hoher Wiedererkennungswert
    Ein gutes WordPress Theme sollte dafür sorgen, dass die Leser den Blog wiedererkennen und dieser nicht mit anderen Blogs verwechselt wird. Das Theme sollte somit einfach anzupassen sein, um sich von anderen Blogs abzuheben, die womöglich dasselbe Theme verwenden.

  • Das Design sollte zum Inhalt passen
    Insgesamt sollte das WordPress Theme zum Inhalt des Blogs passen, sodass der Gesamteindruck stimmig ist. Zudem transportieren Farben unterbewusst bestimmte Botschaften. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man sich für ein Theme in einer bestimmten Farbe entscheidet. Idealerweise stellt das Theme mehrere Farbvarianten zur Verfügung, sodass man später beliebig wechseln kann.

  • Usability bzw. Benutzerfreundlichkeit
    Die Optik ist nicht alles. Ein Theme muss vor allem sehr gut zu benutzen und übersichtlich sein. Wo ist das Suchfeld? Wo finde ich die Navigation? Sind Links einfach zu erkennen?

  • Verwendung von aktueller Technik
    Ein gutes WordPress Theme sollte auf dem aktuellsten Stand der Technik sein. Wenn das letzte Update 2 Jahre zurückliegt, sollte man definitiv die Finger davon lassen. Egal wie gut dieses aussieht. Ebenso sollte es keine gravierenden HTML- oder CSS-Fehler enthalten.

  • Schnelle Ladezeiten
    Auch die Ladezeiten des Themes sollte man testen. Ein WordPress Theme kann noch so gut aussehen und zum Inhalt passen. Wenn die Ladezeiten zu lange sind, wird man viele Leser verlieren und der eigene Blog wird nicht erfolgreich.

  • Widgetbereiche
    Widgetbereiche sind bestimmte Bereiche, in denen unterschiedliche Inhalte und Funktionen sehr einfach eingebaut werden können. Man sollte prüfen, ob und wie gut das WordPress Theme solche Widgets unterstützt. Oftmals heben die Programmieren der Themes eine hohe Anzahl an Widgetbereichen hervor.

  • Individuelle Sidebar
    In diesem Zusammenhang sollte man ebenfalls die Möglichkeiten zur Anpassung der Sidebar prüfen. Wie flexibel kann man diese für Inhalte nutzen? Hat man die Möglichkeit die Sidebar entweder links oder rechts vom Content anzeigen zu lassen? In meinen Blogs spielt die Sidebar eine sehr wichtige Rolle.

  • SEO Optimierung
    Premium Themes haben teilweise bereits eine gewisse Suchmaschinenoptimierung bzw. enthalten entsprechende Optionen. Zudem hilft es aus SEO Sicht, wenn Funktionen wie „ähnliche Artikel“ oder der Einsatz der H1-H6 Tags im Theme SEO gerecht umgesetzt wurden.

Wie installiert man ein WordPress Theme?

Hat man sich für ein WordPress Theme entschieden, ist die Installation des Themes recht einfach. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder wählt man im Backend des WordPress Blogs unter Design > Themes den Reiter „Themes installieren“, sucht nach einem geeigneten Theme und installiert dieses, oder man lädt das Theme aus dem offiziellen WordPress Theme Verzeichnis herunter und lädt dieses mit einem FTP Programm auf den Server.

Wurde ein Premium WordPress Theme bei einem Anbieter gekauft, liegt dieses in der Regel als .zip Datei vor. Um dieses zu installieren klickt man auf im Backend des WordPress Blogs unter Design > Themes oben auf der Seite auf „Themes installieren“ und anschließend auf den Link „Hochladen“.

Man sollte das WordPress Theme anpassen

Egal ob man sich für ein kostenloses WordPress Theme aus dem Theme Verzeichnis entschieden hat oder auf ein Premium Theme setzt: Man sollte dieses anpassen, um eine individuelle Optik für seinen Blog zu erhalten.

WordPress bietet mittlerweile von Haus aus im Backend unter Design > Anpassen einige Einstellungsmöglichkeiten, die nicht nur von den WordPress Standard Themes unterstützt werden. Premium Themes bieten sogar deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten und diese sollten auch genutzt werden.

Meine bisherigen Erfahrungen

Während ich zu Beginn meiner Blogger Karriere auf die WordPress Standard Themes wie das „Twenty Twelve Theme“ gesetzt habe, nutze ich mittlerweile ausschließlich Premium Themes. Blogaufbau.de läuft übrigens mit dem Thesis Theme von DIYthemes, mit dem ich mehr als zufrieden bin.

Eure Erfahrungen

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Wahl eines geeigneten WordPress Theme gemacht? Seid ihr im offiziellen WordPress Theme Verzeichnis fündig geworden oder setzt ihr auf ein Premium Theme? Eure Meinung ist gefragt!

So geht es weiter

Im nächsten Teil der Artikelserie geht es um wichtige Plugins, die in keinem Blog fehlen sollten. Für alle WordPress Einsteiger kläre ich zudem, was überhaupt WordPress Plugins sind und gehe auf die Vor- aber auch Nachteile von Plugins ein. Anschließend gebe ich eine Übersicht, welche WordPress Plugins ich hier im Blog verwende. Hier geht es zum nächsten Artikel: Diese Plugins sollten in keinem Blog fehlen

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